Granaten-Sparpakete — Rauch, Powder und Paint im Szenario- und MilSim-Set
Granaten sind im Paintball-Sport das, was bei der Maske das Thermal-Glas ist: Wer ohne sie ein Szenario-Spiel betritt, ist nur Statist. Granaten wechseln die Spielsituation in Sekunden — sie räumen Bunker, zwingen Gegner aus Deckungen, setzen Rauchwände für Vorstöße und schaffen taktische Sichtbarriere. Im Vereins-Wald-Spiel, im MilSim-Wochenend-Game oder im großen Big-Game mit 200+ Spielern: Granaten sind das Werkzeug, mit dem du Initiative übernimmst.
Unsere Granaten-Sparpakete bündeln 5er-, 10er- und 20er-Mengen — typische Ersparnis 10–20 % gegenüber dem Einzelkauf, dazu Spar-Pakete mit gemischten Granaten-Typen für unterschiedliche Spielsituationen.
Wir führen Granaten der wichtigsten Hersteller:
- Enola Gaye — britischer Pyrotechnik-Spezialist, EG-Rauchgranaten mit langer Brenndauer (60–90 Sekunden) in allen Farben (rot, grün, blau, gelb, lila, orange, schwarz).
- Tornado — Smoke- und Powdergranaten mit Schraub-Zünder für mehrfache Wiederverwendung der Hülse.
- TAGINN — italienischer Hersteller für Paintball- und Powder-Granaten mit hoher Markierungs-Effizienz.
- BigAirSoft / Hakkotsu — Schaum-Granaten für den wiederverwendbaren Einsatz im Training und Vereins-Spiel.
- Eigenmarken — Übungs-Granaten und Trainings-Sets zum Einüben des Wurf- und Auslöse-Workflows.
Wichtig: Pyrotechnische Granaten (Rauchgranaten mit Verbrennung) sind in Deutschland nach Sprengstoffgesetz (SprengG) kennzeichnungspflichtig — bei uns gibt es ausschließlich BAM-zugelassene Ware mit korrekter Kategorie-T1- oder T2-Kennzeichnung. Bei Vereins-/Big-Game-Bestellungen ab 50 Granaten: 03533 / 48 78 68 1.
Welche Granaten-Typen gibt es im Paintball?
Granaten lassen sich in vier funktionale Klassen einteilen — Wahl bestimmt den Einsatz im Spiel:
- Rauchgranaten (Smoke Grenades): Erzeugen 60–90 Sekunden lang dichten farbigen Rauch zur Sicht-Sperrung. Pyrotechnisch (mit Reibungs-Zünder) oder als Powder-Granate (drucklos). Wichtigstes taktisches Element für Vorstöße über offenes Gelände und Spielfeld-Inszenierung.
- Powdergranaten (Powder Grenades): Markieren beim Auslösen mit farbigem Talkum-Puder einen Treffer-Radius (typisch 3–5 m). Spieler im Puder-Radius gelten als getroffen. Drucklos, weniger spektakulär als Rauch, aber im Vereins-Wald sehr effektiv.
- Paintball-Granaten: Schleudern beim Auslösen Paint im Umkreis von 2–4 m. Markieren wie ein normaler Treffer mit Paint-Spritzer. Wiederverwendbare Hüllen mit Paint-Refill möglich.
- Schaum-/Übungs-Granaten: Wiederverwendbare Soft-Granaten mit Federmechanismus, die beim Aufprall Schaumstoff-Splitter ausstoßen. Trefferradius 2 m, ideal für Trainings-Workflow ohne Pyrotechnik-Verbrauch.
Welche Granaten-Sparpakete eignen sich für Anfänger?
Für den Einstieg ins Granaten-Spiel empfehlen wir:
- Enola Gaye Smoke Starter-Set: 5 EG-Rauchgranaten in vier Standard-Farben (rot, grün, blau, gelb), plus eine Übungs-Hülle zum Wurfworkflow-Training. Ideal zum Lernen der korrekten Wurf-Technik und Sicherheitsabstand-Einschätzung.
- Tornado Smoke + Powder Mix-Pack: 5 Rauch- + 5 Powdergranaten, gemischt für verschiedene Spielsituationen. Lehrt den Unterschied zwischen Sicht-Sperrung (Rauch) und Markierungs-Effekt (Powder).
- Schaum-Granaten-Übungspack: 4 wiederverwendbare Trainings-Granaten — pyrotechnik-frei, ideal für Hausgarten oder Indoor-Trainings.
Welche Sparpakete eignen sich für Szenario- und MilSim-Spieler?
Für ein durchschnittliches MilSim-Big-Game (8 Stunden, 30 Spieler) sind 15–25 Granaten pro Spieler typisch — verteilt auf Rauch- (60 %), Powder- (30 %) und Paintball-Granaten (10 %). Unsere MilSim-Sparpakete sind entsprechend gewichtet:
- 20er-Mixed-Pack: 12 Rauchgranaten in vier Farben, 6 Powdergranaten, 2 Paintball-Granaten — abdeckend für ein komplettes Big-Game-Wochenende.
- 10er-Smoke-Only-Pack: 10 Rauchgranaten in einer Farbe (taktisch wichtig, weil Teams oft Team-Farben für Sichtsperrungen nutzen).
- Multi-Color-Smoke-Pack: 8 EG-Rauchgranaten in 8 verschiedenen Farben — für Spielleiter zur Inszenierung von Spielfeld-Events.
Wie funktionieren Rauchgranaten?
Pyrotechnische Rauchgranaten arbeiten mit einer Verbrennungs-Mischung aus Kaliumchlorat, Zucker und farbgebenden Pigmenten (typisch Disazo-Farben). Nach Aktivierung des Reibungs-Zünders (Klipp-Stift abziehen, Reibfläche schlagen) entzündet sich die Mischung in der Hülse, erzeugt 60–90 Sekunden dichten Rauch und kühlt nach Brennende langsam ab. Wichtige Punkte:
- Niemals in der Hand halten: Sofort werfen nach Auslösung, weil die Hülse durch die Verbrennung sehr heiß wird (typisch 80–120 °C).
- Niemals auf trockenem Laub/Wiese auslösen: Waldbrand-Gefahr in Sommermonaten und Trockenperioden. Auf Sandboden oder schlammigem Untergrund werfen.
- Mindestabstand: 3 m zum nächsten Spieler beim Werfen, weil heiße Hülsen Hautverbrennungen verursachen können.
- Abkühlung abwarten: Ausgebrannte Hülsen erst nach 5 Minuten anfassen — die Außenwand bleibt lange heiß.
Wie funktionieren Powdergranaten?
Powdergranaten arbeiten drucklos mit einer Feder- oder Schleuder-Mechanik. Nach Auslösung wird das Pulver radial verteilt — typischer Wirkungsradius 3–5 m. Vorteile gegenüber pyrotechnischen Rauchgranaten:
- Keine Brandgefahr — daher in jedem Wald-Spielfeld zugelassen, auch im Sommer.
- Keine BAM-/Pyrotechnik-Zulassung erforderlich — leichterer Verkauf und Transport.
- Sauberer Treffer-Nachweis — der Spieler hat Puder im Gesicht/Kleidung, das vom Spielleiter eindeutig zugeordnet werden kann.
- Wiederverwendbarer Mechanismus bei manchen Modellen — Refill-Pulver bei uns erhältlich.
Was ist mit Paintball-Granaten?
Paintball-Granaten kombinieren das Wurf-Konzept einer Granate mit dem Markierungs-System eines Paint-Treffers. Bei Auslösung wird flüssiges Paint im Umkreis von 2–4 m geschleudert. Vorteil: jeder im Wirkungs-Radius hat Paint-Treffer und ist eindeutig markiert — kein Streit über "ich war im Schutzbereich". Nachteile: höhere Reinigungs-Aufwand auf dem Feld, Reichweite begrenzt.
Empfehlung für Paintball-Granaten: TAGINN-Modelle mit präziser Paint-Verteilung und wiederverwendbarer Hülle. Refill-Paint-Sets separat erhältlich.
Rechtliche Hinweise zu Pyrotechnik im Paintball-Sport
Wichtige rechtliche Punkte:
- Kategorie T1 und T2 (technische Pyrotechnik): Rauchgranaten fallen in der Regel in T1 (BAM-zugelassen, ab 18 Jahren ohne weitere Erlaubnis) oder T2 (Sachkundeprüfung erforderlich). Bei uns gibt es ausschließlich T1-Ware.
- Erwerbsberechtigung: Mindestalter 18 Jahre, bei Bestellung Altersverifikation erforderlich.
- Lagerung: Trocken, kühl, kindersicher. In Deutschland gilt das Sprengstofflagergesetz — bei größeren Mengen (>10 kg Nettoexplosivstoffmasse) ggf. lagerungsrechtlich genehmigungspflichtig. Vereinen empfehlen wir maximal 50 Granaten gleichzeitig zu lagern.
- Transport: Im Auto in original-verschlossener Verpackung, nicht im Personen-Innenraum, nicht in der Nähe von Wärmequellen.
- Spielfeld-Zulassung: Vor jedem Big-Game und MilSim-Event prüfen, ob das Spielfeld Pyrotechnik zulässt. Manche Felder (besonders in Mischwald-Bereichen) erlauben nur Powder-Granaten.
Welche Wurftechnik ist sicher?
- Erst auslösen, dann werfen: Niemals mit der Granate in der Hand spielen oder rennen.
- Unterhandwurf bevorzugen: Reduziert Risiko, dass die Granate auf einen Mitspieler fällt.
- Mindestens 5 m Wurfweite anstreben: Zu kurze Würfe markieren dich selbst.
- Niemals auf Personen werfen: Granaten sind Spielfeld-Werkzeuge, keine Wurfwaffen. Wirken im Radius, nicht durch Aufschlag.
- Bei Blindgängern abwarten: Wenn die Granate nach Zugziehen nicht zündet, 60 Sekunden Sicherheitsabstand einhalten — danach dem Spielleiter melden, nicht selbst anfassen.
